Ist die Musik eine Sprache?

Ein Blogbeitrag über das Konzert von Imarhan. Tuareg und Berber-Blues.

Das Konzert von dem Männer-Ensemble Imarhan am Samstag dem 27. Mai brachte die MS Stubnitz zum vibrieren. Ruhige Wellen des Sounds aus der Wüste Algeriens dockten sich an den transnationalen Bluesmelodien des Schwarzen Widerstandes.

Stubnitz_Imarhan
Baakenhöft, MS Stubnitz. Foto: Tania Mancheno.

Imarhan – was sich freilich in eine Form der Gemeinschaft übersetzten lässt, kreiert eine Musik, welche die Kontinente verbindet, indem sie vorkoloniale Rythmen in die Gegenwart kommuniziert. Das Ensemble transzendiert die Zeit, indem Sie alte Gesänge mit neuen Technologien zusammen bringt.

Zum zweiten Mal zu Besuch in Hamburg hat uns Imarhan wieder zum tanzen und zum träumen gebracht. Diese Verflechtung von Körper und Geist ist aber auch dem Instrument der Kalebasse (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kalebasse) zu verdanken, welches unplugged und umweltfreundlich den Raum mit allem was darin ist, einnimmt.

Eine Frucht, so viele Möglichkeiten die Menschen zum tanzen zu bringen. Imarhan sind Meister der jazzigen Percussion.

 

TANIA MANCHENO_2013_hammerl_thalia_pfadfinder_460Tania Mancheno, Doktorandin, Lehrende, und kulturelle Übersetzerin, ist Bloggerin für das Thalia Theater seit 2013. Für Theater der Welt konzipierte Sie postkoloniale Stadtrundgänge und in Kooperation mit Kampnagel brachte Sie das Urban Projects mit ein. 

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