Stimmen aus der Universität Hamburg – Die Weber

Seminar: HafenSzenen unter der Leitung von Prof. Dr. Ortrud Gutjahr

Die Weber, Premiere am 27.05.2017 im Thalia Theater Hamburg

Ich habe eine Karte für die Premiere des Klassikers Die Weber im Thalia Theater. Das ist ja grundsätzlich eine tolle Sache. Es ist Theater der Welt, jeden Tag eine andere Vorstellung, dazu der HafenKongress mit Beiträgen rund um Hamburg und den Hafen – jeden Tag eine Überdosis Kultur. Innerhalb einer Woche mein Kultur-Barometer wieder hochzuschrauben, klingt doch nach einem unschlagbaren Angebot. Wäre da nicht, ja wäre da nicht das DFB-Pokalfinale am selben Abend mit der Partie Frankfurt gegen Dortmund. Aber gut, ich entscheide mich für das Pflichtprogramm, für die Kultur und gegen das Spiel. Ich sitze im Oberrang des fast ausverkauften Thalia Theaters, warte auf den Beginn der Vorstellung und stelle die Helligkeit meines Handydisplays auf niedrig, sodass ich während der Vorstellung heimlich nach dem Spielstand schauen kann.

Der Vorhang öffnet sich und auf der Bühne ist eine Nähwerkstatt zu sehen. Nähmaschinen scheppern, rattern, pfeifen und jaulen, es wird auf Hosen rumgehämmert und -geklopft. Es gibt für mich so viele kleine Details zu sehen und zu entdecken, dass die ersten 10 Minuten ohne Text ganz schnell vergehen. „Wissen Sie, warum die Hose so teuer ist? Weil Menschen mit ihrem Leben dafür bezahlen. Und auch Sie werden dafür bezahlen. Sie alle.“ Billigware, Billiglöhne, Ausbeutung, abscheuliche Arbeitsbedingungen – ich bin sofort drin im Thema, mein Kopf spielt die Spielchen mit und verfolgt das von Akt zu Akt immer eindrucksvoller werdende Schauspiel. Die Bühne verwandelt sich verblüffend, bietet neue Perspektiven und überrascht mit Räumen über und hinter anderen Räumen, bevor im grande finale alles in sich zusammenfällt, demoliert und zerschossen wird.

Ich bin gefesselt, begeistert und betroffen und frage mich, wann ich so ein beeindruckendes Gesamtgebilde zuletzt auf einer Bühne gesehen habe. Oder habe ich überhaupt schon einmal über ein Schauspiel so gestaunt? Meine Begeisterung wird vom eher verhaltenen Applaus und einigen wenigen Buh-Rufen des Publikums kurz getrübt. Ich möchte gern mit diesen Menschen sprechen und sie fragen, warum es ihnen denn nicht gefallen habe. Ich komme mit niemandem ins Gespräch, der mein Staunen nicht teilt, also verlasse ich ergriffen und beglückt das Theater. Auf meinem Heimweg kommen mir drei Männer im Dortmund-Trikot entgegen. Mir kommt das schon längst beendete Spiel wieder in den Sinn. Ich hatte wirklich die gesamte Vorstellung keinen Gedanken daran verschwendet? Das ist untypisch für mich, gucke ich doch selbst während eines packenden Fußballspiels regelmäßig auf mein Handy, schreibe E-Mails oder schmiede Pläne in meinem Kopf. Das Pflichtprogramm an diesem Abend ist für mich diesmal viel mehr Erfüllung als Pflicht und ich beschließe, mein Kultur-Barometer in Zukunft gar nicht erst absinken zu lassen. Dortmund hat es an diesem Abend ja auch ohne mich geschafft.

Leif, 26 Jahre, aus Hamburg. Studiert Lehramt im Master mit dem Fach Deutsch an der Uni Hamburg.

 


 

Eskalation, Revolution, Blutgericht

Starke Worte für ein starkes Schauspiel! Doch vor der Revolution müssen die Verhältnisse dafür sorgen, dass es zur Umwälzung kommt. Und bei Die Weber von Kornél Mundruczó ist der Stoff dafür gewebt.

Ich fühle mich ab der ersten Minute in die Aufführung des Dramas hineingerissen. Die Höhe aus der ich dem Treiben auf der Bühne im Thalia Theater folge, ist beachtlich. Die gleiche tödliche Fallhöhe werden einige Fabrikanten und Nutznießer an diesem Abend nicht überleben. Sie lassen die Weber schon zu lange elendig aushungern. Menschlichkeit ist für die Fabrikanten ein Fremdwort, geheuchelte Nächstenliebe trifft den Nagel auf den Kopf. Doch ich merke, dass sich an diesem Abend die Verhältnisse verändern werden und zwar nicht ohne Blutvergießen. Die Kulisse mit ihren zwei Ebenen spiegelt für mich exakt wider, wie ich das Leben heutzutage wahrnehme. Oben wird in einer Edelboutique die Garderobe für die Schönen und Reichen verkauft, unten kriechen die Arbeiter an den Nähmaschinen, gebrochen von den miserablen Arbeitsbedingungen, ohne Aussicht auf Veränderung. Dabei sind sie es, die ihre Arbeitskraft in die sündhaft teure Garderobe eingraviert haben. Ich erahne durch die massiven Trommelschläge, dass die Situation eskalieren wird. Ich sehe die Kinder, den ersten Schritt in Richtung Freiheit schreiend. Sie stürmen die Edelboutique und das Blut fängt an zu fließen. Bäcker als treibende Kraft der Revolution, lässt die Sprache des Blutgerichts Wirklichkeit werden. In der Panik wird der ach so starke Fabrikant zur unmenschlichen Witzfigur degradiert, der sich Diamanten in  sein Arschloch stecken lässt, um ja nichts von seinem dekadenten Reichtum abgeben zu müssen. Der Spruch, der mir an dieser Stelle im vierten Akt wie ein Splitter im Gedächtnis stecken bleibt: „Wenn wir es nicht haben können, dann soll es keiner haben!“ Diese simple, wie teuflisch dargestellte Aussage zeigt mir, mit was für einer Selbstver-ständlichkeit Menschen über andere Menschen verfügen, in einem egomanischen Ausmaß, das keine Grenzen kennt. Ich warte zu diesem Zeitpunkt sehnsüchtig darauf, dass sich die Verhältnisse umwälzen. Die Trommelschläge heben an, Musik und Schreie erfüllen den Theaterraum, die zwei Ebenen der Kulisse brechen auseinander. Ich bin fasziniert wie es der Regisseur schaffte, auf einem derart kleinen Raum ein so grandioses Feuerwerk abzubrennen — die Bühne ist der Revolutionsschauplatz. Ich bin von der Stimmung ergriffen, die das Schauspiel in mir erzeugt. Zufrieden, aber ebenso nachdenklich verlasse ich das Thalia Theater, denn der fünfte Akt reißt mich zurück in die Wirklichkeit, die unweigerlich nach der Revolution kommen wird.

Hassan Elayan

 


 

What the world needs now is love…

Heute war es ganz schön voll auf der Thalia Bühne. Um die 25 Darsteller (unter diesen auch einige Kinder) bespielten zwei Ebenen – und im Publikum waren die Reihen relativ leer. Das Gefühl von Enge und Not war jedoch selbst in dem luftleeren Raum, in dem ich mich befand, schwer zu ertragen. Da hat man sich manchmal schon gewünscht, ein paar Darsteller mit zu sich in den Zuschauerraum zu bitten. Die Voraufführung (daher auch die leeren Reihen) von Die Weber versetzte mir bereits im Prolog einen dumpfen Schlag in die Magengegend. Gerhart Hauptmanns Dramenklassiker im 21. Jahrhundert: In einer Zeit, in der der Konsum des Einen die Armut des Anderen bedeutet, in der Menschen die Augen vor der Ausbeutung anderer verschließen, um nachts besser schlafen zu können, zeigt der ungarische Regisseur Kornél Mundruczó eine beängstigende Aktualität der schon damals herrschenden Missstände auf. Der einnehmende Jörg Pohl steht auf, hält eine Hose in den Zuschauerraum und beginnt zu verhandeln. Peinlich betretene Stille, als er anfängt, einzelne Theatergäste direkt anzusprechen. Ich sinke etwas tiefer in meinen Sitz und ertappe mich beim Schmunzeln, als ein anderer Darsteller die Hose an den Knien zerreißt und mit Farbe bespritzt: „Im Laden gibt es sowas nicht für unter 100 Euro“. Das erinnerte mich an meine Oma, die mir mitleidig Geld zusteckte, als ich sie in meiner (neuen!) zerrissenen Jeans besuchte. Ich frage mich, wie lange jemand an meinen Klamotten gearbeitet hat und notiere mir auf meinem Block, doch noch einmal diese Seite zu recherchieren, die die Produktionsbedingungen aller gängigen Geschäfte zusammenfasst. Das Stück nimmt Fahrt auf. Nicht nur die Masse an Darstellern verstopft förmlich die Bühne, das Bühnenbild selber ist bis auf den letzten Quadratmeter vollgepackt. Eine minimalistische Boutique an den Alsterarkaden mit zum Himmel strebenden Wänden thront auf der gedrungenen Weberstube, in der kaum Platz für alle in ihr arbeitenden und wohnen Menschen ist. Es gibt nackte Körper, trommelnde Weberkinder und absurde Reiche, die sich Goldbarren in die Unterhose stopfen. Der Höhepunkt ist erreicht, als sich die Boutique-Besitzer ihre Diamanten lieber rektal einführen, als etwas davon abzugeben. Frei nach dem Motto: Wenn ich es nicht haben kann, dann darf’s auch niemand anders haben. Ich schäme mich. Denn ich bin Teil dieser Konsumgesellschaft. Ich schaue mir jeden Tag Menschen an, die von ihren #firstworldproblems erzählen. Jörg Pohl und Marie Löcker stimmen derweil ein Lied von Dionne Warwick an und es scheint, als hätte diese die folgenden Zeilen bereits in den 60er Jahren extra für uns geschrieben: What the world needs now is love, sweet love. It’s the only thing that there is just too little of. What the world needs now is love, sweet love. No, not just for some, but for everyone.

Merle Paul ist an der Ostsee aufgewachsen und studiert seit 5 Jahren in Hamburg Deutsch und Englisch auf Lehramt.

 


DIE WEBER

Gerhart Hauptmanns Weber go Bangladesch.
Wir sehen und hören die Arbeiter einer imaginären Jeans-Fabrik; unter menschenunwürdigen Bedingungen werden Kleidungsstücke hergestellt und künstlichen Alterungsprozessen unterzogen: je zerstörter, desto teurer verkaufbar, Perversion unserer übersättigten Überflussgesellschaft. Ein Schlag in die Gesichter all jener, die ihre zerschlissene Kleidung notgedrungen tragen müssen, bis sie ihnen vom Körper fällt. Die Schere zwischen Arm und Reich, oben und unten, klafft damals wie heute unüberbrückbar auseinander; eindrücklich veranschaulicht das Bühnenbild, dass der Reichtum der Einen auf der Unterdrückung und Armut der Anderen aufbaut. Wir schauen zu, wie Menschen gebrochen werden und dennoch auf eine gottgegebene Ordnung vertrauen, die sie in ihrem Unglück einzementiert.
Heute genau so aktuell wie vor 125 Jahren stellt Die Weber Arbeits- und Lebensbedingungen in der Textilindustrie und ihre gesellschaftspolitischen Voraussetzungen in Frage, wobei von Lebensbedingungen im Grunde keine Rede sein kann: eher handelt es sich um Überlebens-Bedingungen am Existenzminimum. Wer einmal die Bilder aus den asiatischen Textilfabriken gesehen hat, der weiß, wovon ich spreche. Doch ein Menschenleben ist nichts wert, solang das Geld in den Kassen der Konzerne klingelt – wir alle werfen es hinein und unterstützen damit diesen Kreislauf, verschließen die Augen vor unbequemen Wahrheiten und müssen uns darum fragen: Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen uns, die wir vergnügungssüchtig und konsumbereit auf die Bühne schauen, und dem profitgierigen Fabrikanten, der in seiner Gier nach immer mehr über Leichen geht? Wer bezahlt wirklich für unsere überquellenden Kleiderschränke, Kühlschränke, Bücherregale, … die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen und es bleibt einem jeden selbst überlassen, weitere Parallelen zu seiner eigenen Erlebniswelt zu ziehen. Wie unbequem muss es für uns werden, damit unsere rationale Erkenntnis ein Handeln nach sich zieht? Theoretisch wissen wir alle, was zu tun wäre. Bis dahin holen uns Inszenierungen wie diese Stück für Stück aus unserer Komfortzone.

Anja Reuer  Anja Reuer

 


 

Ein Bühnenbild, das einem die Wahrheit ins Gesicht schreit

Es ist dunkel, es ist dreckig, es ist staubig. Die Bühne – eine Fläche unterteilt in drei Räume – ein Sammelsurium aus Nähmaschinen, abgenutzten Möbeln und alten Haushaltgeräten. Da ich von meinem Platz im Oberrang die vielen Einzelteile auf der Bühne nur schwer erkennen kann, lehne ich mich soweit es geht nach vorne. Plastikstühle stehen auf der Bühne verteilt, es gibt eine alte Küchenzeile, die auf abgenutzten und ehemals geblümten Linoleumfliesen steht, ein altes Schlafsofa und unendlich viele Kleinigkeiten stehen und liegen herum. Zeitweise wird der Raum einzig von dem Licht aus dem geöffneten Kühlschrank heraus beleuchtet. Es ist zwielichtig und ich kann einige Raumecken nicht ausmachen, vermag Dinge nicht zuzuordnen.

Alles erscheint gräulich, von einer Staubschicht überzogen, die alles umhüllt. Staub, hinterlassen von den hier arbeitenden und wohnenden Webern. Sie leben unter tief hängenden Decken im fensterlosen Raum, abgeschnitten von und versteckt vor der Welt außerhalb.

Was hier geschaffen wurde ist ein Ort, eine Bühne, die mir auch ohne bespielt zu werden lauthals Armut, Elend und Verzweiflung entgegen schreit. Keine inszenierte oder künstliche Armut. So schrecklich und ärmlich sich die Bühne vor mir ausbreitet, so real und wirklich erscheint sie mir auch. Ein Abbild, eine Wiederspieglung von Orten, die jenseits der Bühne in meiner und deiner Welt aufgefunden werden können, wenn wir nach ihnen suchen. Verborgen liegen sie in Kellern, Hinterhäusern und Garagen. Von mir und dir vergessen, verdrängt oder in schöneren Bildern gedacht, um unsere Gewissen zu beruhigen und zu bereinigen.

Auch hier, in Kornél Mundruczós Inszenierung von Die Weber liegt dieser Raum in einem Keller. Ein Platz unter der Erde, der sich uns als solcher offenbart sobald sich der oberhalb der Kellerdecke verlaufende Vorhang öffnen wird, um das darüber liegende Stockwerk zu präsentieren. Ein Stockwerk, das nicht gegensätzlicher hätte sein können. Obgleich es sich um einen ganz anderen Raum handelt, den man in einer ganz anderen gesellschaftlichen Schicht betreten kann, scheint er gleichsam wirklich und real. Auch er ist echt. In welcher Verbindung beide Räume dabei zueinander stehen, auf welche Weise sie aufs engste miteinander verwoben sind, ja, sogar nicht ohneeinander existieren können, soll an dieser Stelle jedoch noch verschwiegen werden. Aber so viel vorweg: Das Bühnenbild wird bis zum Schluss seine Geschichte erzählen.

 Sina Fischer, 25, Studentin an der Universität Hamburg

 


 

Jeder hat halt ᾽ne Sehnsucht.

Mit diesem Satz wendet sich das Mädchen, das gestern vor dem gefüllten Saal des Thalia Theaters auftrat, zum Zuschauer und durchbricht somit für einen Moment die vierte Wand zum Publikum. Das junge Mädchen gehört zu den Webern. Wie viele andere, möchte auch sie den elenden Lebensbedingungen der Arbeiter entkommen.
Jeder hat halt ᾽ne Sehnsucht. Es ist, als würde sie mich persönlich ansprechen, als könne sie meine Gedanken lesen und wissen, welche Wünsche, Träume und Ängste ich habe. Und wie unverschämt und überhoben diese im Gegensatz zu ihren eigenen scheinen mögen. Kornél Mundruczós Inszenierung Die Weber verbirgt eine Vielzahl an Sehnsüchten. Sehnsucht nach Gesundheit, Gleichberechtigung, Zuneigung und Akzeptanz – Sehnsucht nach einem besseren Leben. Das detailreiche und aufwendige Bühnenbild, die Musik, vor allem die chorischen Gesänge, die Sprache, ein Mix aus Regiolekt und jugendlichem Jargon, die Protagonisten selbst und die zum Teil groteske Darstellung der Thematik verleihen dieser modernen Adaption des ursprünglich 1892/3 veröffentlichten Dramas eine enorme Authentizität. Ich fühle mich unterhalten, lasse mich auf das Stück ein. Es führt mir ein Bewusstsein vor Augen. Ein Bewusstsein dafür, wie erfüllt mein Leben eigentlich ist. Das Stück selbst repräsentiert jedoch auch, dass Sehnsüchte in unterschiedlichen Schichten doch sehr ähnlich sein können. Dass mit jedem erfüllten Wunsch, jeder überwundenen Angst neue hinzukommen. So hat jeder sein eigenes Päckchen zu tragen, jeder hat halt ᾽ne Sehnsucht. Das Wort selbst sagt es bereits. Sehn-Sucht – Die Sucht, sich nach etwas zu sehnen. Niemand ist davor gefeit und sei das Verlangen nach einer Sache noch so absurd für den Außenstehenden. Der Daheimgebliebene sehnt sich nach der Ferne – der Ferngereiste sehnt sich nach der Heimat.
Die Weber hat mir wieder einmal mehr die Augen geöffnet, das Bewusstsein für das Elend der Welt in mir einmal mehr aufgeweckt. Es gibt Menschen, die sich nach Dingen sehnen, die für mich Selbstverständlichkeiten sind und ich möchte zurückstecken, mein Leben und das Drumherum wertschätzen, nicht alles als selbstverständlich nehmen. Und doch sehne ich mich nach etwas – dagegen kann ich mich gar nicht wehren. Jeder hat halt ᾽ne Sehnsucht.

Marieke Hoeft

 


 

Und plötzlich fällt einem der Himmel auf den Kopf

Eigentlich sollte ich jetzt über Die Weber schreiben. Zusammengefasst würde ich in etwa sagen: Das Raumkonzept ist umwerfend, das Bühnenbild bombastisch und die Idee, die Szene in ein Geschäft an den Alsterarkaden (also direkt vor die Haustür der Spielstätte) zulegen einfach ein Geniestreich! Man verlässt das Theater und läuft quasi genau in die BühnenSzene, sodass Bühne und Realität verschwimmen… absolut genial! Eigentlich würde ich dieses Stück hier gerade wirklich gerne feiern. Aber ich kann nicht. Ich bin zu wütend. Ich war immer ein Verfechter von Theater, das der Gesellschaft den Spiegel vor die Nase hält und einen Raum bietet, sich emotional mit Themen auseinanderzusetzen, damit sich etwas verändern kann. In den vergangenen Jahren haben solche Stücke stark zugenommen und sind immer konfrontativer und schockierender geworden, weil das Bisherige anscheinend nicht gereicht hat, um die Menschen in Bewegung zu setzen. Die Weber ist ein wahnsinnig intensives Stück dieser Richtung. Es präsentiert schonungslos Verhalten von Menschen in Extremsituationen direkt vor unserer Nase und das auch noch ohne eine einzige Szene zwischendurch, in der man sich mal entspannen kann. Nach der zweiten Szene sehe ich mir die Menschen an, die mit mir im Zuschauerraum sitzen. Ich sehe zwei Reaktionen: Menschen, die das, was sie auf der Bühne sehen, für total überzogen halten, lachen und Sensationsfotos schießen, und Menschen, die mit hochkultureller, ernster Miene das Bühnengeschehen verfolgen. Ich weiß nicht, welche Reaktion mich mehr schockiert. Die einen, die nicht sehen, was sie sehen, oder die anderen, die durch Intellektualität Distanz schaffen und dadurch genauso wenig emotional erreichbar sind? Eine Textzeile aus Polleshs Kill your Darlings springt in meinen Kopf: „Wo sind wir hier? Was ist das hier?“ Verändert das hier wirklich was? Wenn es nur am Realismus der Konfrontation läge, dass die Botschaft nicht in das Leben der Menschen durchbricht, dann müssten die Menschen um mich herum gerade zutiefst bestürzt sein. Aber sie sind nicht bestürzt. Sie lachen oder rationalisieren! Wer bestürzt ist, bin ich, weil ich plötzlich das unbestimmte Gefühl habe, dass Theater in der Realität von Menschen als Alibi benutzt wird, um vorzutäuschen sich ernsthaft mit gesellschaftlichen Problemen auseinander gesetzt zu haben. Als den Webern mit dem Bühnenbild buchstäblich der Himmel auf den Kopf gefallen ist und um mich herum alles jubelt, fühle ich mich wie das zertrümmerte Bühnenbild. Ich bin zu erschüttert und zu bitter, um zu applaudieren. Wie gesagt, das liegt nicht am Stück – das Stück ist grandios. Aber mit seiner Botschaft ist heute auch mein Theaterbild elendig verreckt. Ich fliehe vor der Scheinheiligkeit der Fabrikanten, die fröhlich im Foyer stehen, an ihren Sektgläsern nippen und die Weber in ihrem Leben ja doch nicht sehen. Ich möchte mit niemandem reden. Ich möchte allein sein. Leute, wir können aufhören, solche Stücke zu machen – die hören uns nicht!

Katrin Friese Gutjahr

Katrin Friese (26): Studentin (Musikwissenschaft/Theaterwissenschaft), Eventmanagerin, Bühnenmensch

 

 


 

Die Weber – alles Gute kommt von oben unten

Es ist spannend, zu sehen, dass manche Themen zeitlos sind. Zwischen der Uraufführung der Weber 1894 von Gerhard Hauptmann und dem Stück im Thalia Theater im Spätmai 2017 liegen über 120 Jahre. Wenige haben zu viel, zu viele haben zu wenig. Menschen wollen menschenwürdig leben. Der Mensch darf den Anspruch haben, von seiner Arbeit leben zu wollen und nicht darbend in den Abend zu gehen. Geschieht dies trotzdem, holt der Mensch es sich eben. Auch mit Gewalt.
Die Weber sind ein typisches Theaterstück, das Klassenkampf von unten zeigt. Die Arbeiterschicht unten, die Bourgeoisie oben. Die Bourgeoisie braucht die Arbeiterschicht als Gerüst, als Grundlage für Schnitten und prickelnd-perlende Schaumweine morgens um 10 Uhr, sofern der Geschäftsführer, Narzisst und Arschloch von Beruf, dies benötigt. Diese Grundlage bleibt solange bestehen, bis der Arbeiter zu viel zum Leben und zu wenig zum Sterben hat. Aber spätestens in dem Moment, in dem der Hund ertränkt werden muss, weil es nichts mehr zu essen gibt und das Schluchzen des Jungen, der eben noch mit dem Hund gespielt hat, durch Mark und Bein geht, will man den Webern zurufen: Es reicht! Wehrt euch! Und die Kinder gehen voran!

Toll! Aber irgendwo auch surreal, gefangen zwischen Hashtages, Smartphones und WhatsApp wäre heute vermutlich gar keine Zeit für eine Revolution. Und trotz der Tatsache, dass die Lohnungleichheiten immer stärker zunehmen und viele Menschen 2017 von der Arbeit nicht leben können – irgendwie ist es verglichen mit dem Stück noch sehr ruhig in der Gesellschaft, sodass man fast verlauten mag, es gibt heute gar keine Weber mehr. Dabei ist es ein fantastisches Gefühl, den Verlauf des Stückes zu betrachten und zu zunehmende Fragilität des kapitalistischen Konstrukts mit zu verfolgen, dieses schlussendlich komplett zusammenbricht. Dass die Bourgeoisie nicht gewinnt. Es ist nicht so, dass die Arbeiterschicht am Ende alles hat: Aber sie hat sich verdammt nochmal gewehrt. Und so ist der tosende Applaus am Ende für die, vor allen jungen, Schauspielerinnen und Schauspieler mehr als nur verdient – sowohl für die Handlung, als auch für die schauspielerische Leistung.

Vielleicht geht es vielen noch nicht schlecht genug, auch wenn 2017 ungerecht zugeht.  Klassenkampf basiert nicht auf eine bestimmte Zeit, es basiert auf Leiden der Arbeiter und auf Leidenschaft, mit welcher dieser Kampf dann geführt wird. Denn dass es unten so wenig gibt, ist unbestritten ein Resultat von oben. Das ist desozial. Doch irgendwann kommt das Gute von unten. Mehret euch und wehret euch. Werdet Weber!

Alexander, 24 Jahre aus Hamburg, Student

 


 

Die Weber – eine Revolution in fünf Akten

Ich sollte wirklich öfter ins Theater gehen. Das ist der erste Gedanke, der mir in den Sinn kommt, als ich das zuvor in tosenden Applaus gehüllte Thalia Theater verlasse.

Aufgeführt wurde Gerhart Hauptmanns Die Weber, inszeniert von Kornél Mundruczó. Dieser hat aus dem Stück seine wirklich ganz eigene Version gemacht: Mundruczó verlagert die Handlung des Sozialdramas über den Weberaufstand von 1844 ins Hier und Jetzt. Zunächst bin ich überrascht, denn die Dialoge halten sich an den Dialekt der Originalausgabe, obwohl ein modernes Setting gewählt wurde. Doch dadurch wird umso deutlicher, dass das Stück zwar aus dem 19. Jahrhundert kommt, die Thematik aber nach wie vor relevant ist: Hungerlöhne, Ausbeutung, Kinderarbeit. Eine Welt ausgerichtet auf den Profit der Reichen.

Mundruczó flicht diese Kontraste geschickt ins Bühnenbild ein. Das Stück beginnt in einer kleinen, schmutzigen Näherei. Im dritten Akt erfahren wir, dass diese sich im Untergrund einer Boutique in den Alsterarkaden befindet. Unten Staub und Dreck, einzig beleuchtet durch das Licht eines Kühlschranks. Oben Marmor und Rathausblick, an der Decke Designerkronleuchter. Während oben mit einem Glas Champagner in der Hand vorgegeben wird, man könne wirklich nicht mehr zahlen, wird unten der Hund geschlachtet, weil nichts zu essen da ist. Für mich ist es fast unerträglich, den starken Bildern des Leids der Weberfamilie zuzusehen.

Doch die Weber tun sich zusammen und wollen für Gerechtigkeit kämpfen. Mit lauten Trommeln wird ein mitreißendes Lied angestimmt, um die Revolution zu starten. Ich fiebere mit. Der Sturm auf die Boutique beginnt. Eindrucksvoll wird das komplette Bühnenbild zerlegt, die Boutique fällt in sich zusammen. Der Boden, der oben und unten trennte, wird eingerissen. Und doch entkommen die Reichen am Ende. Natürlich nicht, ohne sich vorher noch möglichst viel einzustecken.

Ich bin beeindruckt von dieser Inszenierung und gleichzeitig überrascht, was im klassischen Drama alles möglich ist. Dieses Stück hat mir wirklich Lust auf mehr gemacht.

Jana JanßenJana Janßen wurde vor 21 Jahren in einer Kleinstadt in Ostfriesland geboren. Nach dem Abitur wollte sie dort so schnell wie möglich weg und ist nach Hamburg gezogen, um das Großstadtleben kennenzulernen. Hier studiert sie Germanistik und Psychologie und hofft, damit später auch mal einen Job zu finden.

 


 

Die Weber

Ich freue mich auf diesen Abend, Premiere von Die Weber, das Stück von Gerhard Hauptmann haben wir mal in der Schule gelesen und die ganze Thematik, aktueller den je, auf die heutige Zeit zu übertragen, das find ich ist eine super Idee! Die Übertragung der Thematik vom Weberaufstand in Schlesien im 19. Jahrhunderts auf heute ist leicht gemacht: Das Leid und Elend vieler Arbeitnehmer in der Klamottenfertigung auf der einen und der massive Reichtum weniger auf der anderen Arbeitgeberseite. Da denke ich zuerst an Billiglöhne und Ausbeutung in Bangladesh oder Indien – Problematiken, die durch die Globalisierung in Formen von Armut ausarten, die ich mir garnicht vorstellen kann. Der Regisseur Kornél Mundruczó schafft es in seinem Stück, diese beiden so fernen Welten auf kunstvolle Weise auf eine Bühne zu bringen, der Besitzer der Modeboutique mitten am Rathaus in Hamburg und die Weber, welche die Klamotten für die Boutique anfertigen und kein Geld für Essen haben, sie leben auf der Bühne übereinander – der Boutiquebesitzer selbstverständlich oben. Und sie sind in direkter Interaktion miteinander, dennoch sind es Welten, die fremder nicht sein könnten.

Die Probleme werden von ganz nah gezeigt, die Weber, das sind plumpe, brutale und einfache Leute, das Ganze wird durch den derben Soziolekt noch unterstützt. Kornél Mundruczó zeigt das Hässliche. So kommt der Vater nach Hause und will seine Frau vergewaltigen dann isst er wie im Rausch Eiswürfel die er zuvor, unterm stillen Zuschauen seiner Familie und lautem Brüllen seinerseits auf dem Boden zerschlagen hat, auf der Suche nach irgendeinem kleinen Rest Essbaren. Da nichts zu finden ist, schlachtet er den Hund- logisch! Szenen wie diese werden untermalt mit dem Licht des zweckentfremdeten Kühlschranks, welcher teilweise einzige Lichtquelle auf der Bühne ist. An Lebensmitteln gibt es ja nichts also wird er zur Lichtquelle umfunktioniert. Ganz anders dann wenn der Vater nach Hause kommt und den Strom anstellt. Dann laufen unterschiedliche Fernsehre, laute Musik ist zu hören und die Ablenkung durch die Mediengeräte scheint die Familie zu beruhigen der Fernseher und Co als Mittel zur Flucht aus der Welt. So traut sich ein Familienmitglied für einen kurzen Moment, all die Probleme zu vergessen und sich der Musik des Fernseherprogrammes hinzugeben. Ein Kühlschrank oder ein Fernseher, das ist heute kein Luxusgegenstand mehr, den hat man halt einfach ohne groß drüber nachzudenken. Diese Selbstverständlichkeit der Einbettung von Elektronikgeräten in diese bitterböse Armut, in dem Hunger an der Tagesordnung ist, schafft es für mich die Dramatik der Armut noch deutlicher herauszustellen.

Luca, Studentin der Universität Hamburg

 


 

„Die Weber“ –Textil- und Modeindustrie damals genauso wie heute

Ohne mir vor dem Besuch des Stückes eine Beschreibung oder Rezension durchzulesen und vom Weberaufstand nur vor Jahren mal einen kleinen Aufsatz gelesen zu haben, ging ich gestern Abend in „Die Weber“. Gleich der erste Akt des Stückes ist es, der mir bis jetzt im Kopf bleibt und mich nicht in Ruhe lässt. Jetzt, im Nachhinein, lese ich die Beschreibung des Stückes, die meine Gedanken und meinen Zwiespalt in Bezug auf die Textilindustrie – ich kaufe wahnsinnig gerne und fast hauptsächlich Klamotten von H&M oder Zara, fast alle „made in Bangladesh/ India“ – widerspiegelt: „DIE WEBER […] ist für [den Regisseur] Ausgangspunkt und Anlass, heutige Auswirkungen des globalisierten Handels aus der Perspektive der Ausgebeuteten zu porträtieren.“. Die Bedingungen, unter denen die Weber im Stück schuften, während es ganz klar deren Vorgesetzte sind, die davon profitieren, haben sich bis heute in einigen Ländern nicht geändert. Der Weberaufstand in Schlesien war 1844; auch wenn der Aufstand damals seine konkreten Hintergründe hatte und die Situation sich nach und nach zuspitzte, sind die Bedingungen heute in bestimmten Regionen auf der Welt teilweise noch dieselben: Die Arbeitnehmer schuften unter menschenunwürdigen und ungesunden Bedingungen. Das wird im Stück „Die Weber“ im ersten Akt mehr als deutlich gemacht und im weiteren Verlaufe des Stückes vor allem durch das großartige, in zwei „Welten“ eingeteilte Bühnenbild, dass z.B. mit Licht (unten bei den Webern düster, matt und stickig, oben im Verkaufsladen glänzend und grell) und den jeweiligen Einrichtungen der Räume (unten mit vielen gefährlichen Verletzungsmöglichkeiten und kaum Sitzmöglichkeiten, oben voller Sofas, Sessel, Schmuck und wertvollen Gegenständen wie Marmorsäulen und Kronleuchtern) die klare Trennung zwischen den Arbeitern und den Vorgesetzten darstellt. Ich bin mir bewusst, dass es in der heutigen Realität nicht anders aussieht. Mir kommen die Bilder von schick und prächtig eingerichteten Modegeschäften in den Sinn und ich fühle mich schlecht, so viele dieser Klamotten zu besitzen.

Wie kann es sein, dass sich im letzten Jahrhundert in diesem Bereich so wenig verändert hat, während die Wirtschaft und die Industrialisierung so wahnsinnig schnell voranschreiten? Ist es korrekt, dass der Bereich der westlichen Modekonzerne mit seiner Profitmaximierung die Produktionsbedingungen und die Lohngestaltung im Osten steuert? Richtig und wünschenswert wäre es genau andersherum.

Ein großer Dank geht an den Regisseuren Mundruczó, der mit seiner Inszenierung die Missstände von damals und genauso von heute darstellt, die Augen öffnet und zum Denken anregt. Stellt euch mal vor, einen solchen Aufstand wie den Weberaufstand würde es plötzlich morgen in Bangladesch oder in Indien geben…

Nicola, Studentin der Uni Hamburg, 25 Jahre alt.

 


 

Die Weber heute

Auf der Bühne arbeiten Menschen in einer verdreckten, engen Werkstatt. Sie fertigen Jeanshosen. Nähmaschinen surren. Es ist laut. Immer wieder entweichen Dampfwolken. Ich denke an die Fabriken in Bangladesch, China, Indien. Auf der Bühne arbeiten einige Erwachsene und viele Kinder. In der Realität auch und das unter äußerst prekären Bedingungen. Wir wissen das und trotzdem kaufen wir
weiter – Auch Hosen, die meine Großmütter kopfschüttelnd als Putzlappen bezeichnet hätten. Sie hätten nicht verstanden, dass so ein Putzlappen 50, 100 oder 200 Euro kostet – je nachdem welches Logo am Ende noch draufgenäht wird. Genauso eine zerschlissene, mit Farbe beschmierte Hose halten die Arbeiter gerade ins Publikum und wollen sie verkaufen. Wütend, am Ende ihrer Kräfte. Sie sind die modernen Weber, die Sklaven der Textilindustrie, vor denen wir, wenn wir ehrlich sind, die
meiste Zeit die Augen verschließen. Gerhart Hauptmanns Werk „Die Weber“ behandelt die Weberaufstände in Schlesien von 1844. Damals protestierten die Niedriglöhner gegen die katastrophalen Bedingungen, unter welchen sie
arbeiteten und lebten – am Ende blieben sie erfolglos. Kornél Mundruczó inszeniert im Thalia Theater die modernen Weber in einer spannenden Mischung aus alt und neu. Es ist beklemmend zu beobachten, wie sich die Lage im Verlauf des Stücks immer weiter zuspitzt. Das Bühnenbild trägt zum bedrückenden Gesamteindruck bei. Wir sehen oben die Reichen, die immer noch mehr haben wollen und schon gar nicht mehr wissen wohin damit – Aber wenn wir es nicht haben können, dann auch
niemand sonst! Und unten die Armen, die arbeiten und arbeiten und am Ende doch nie genug zum Leben haben, nicht wissen wie sie den nächsten Tag überstehen sollen. Das ist unbequem, weil es eben nicht nur da vorne auf der Bühne so ist. Zu unbequem für einige, so scheint es, denn in den vorderen Reihen klaffen schon ein paar Lücken im Publikum, gerade da, wo die teureren Plätze sind. Das kann ich von oben, von den billigen Rängen aus gut sehen (Ja, auch im Theater gibt es Arm und Reich, wenn wohl auch nicht mit einer ganz so krassen Diskrepanz). Hier oben ist im Übrigen noch
niemand gegangen. Auch ich werde sicherlich nicht frühzeitig den Saal verlassen. Denn ja, es ist ganz gewiss kein „schönes“ Stück, aber eines, dass eine Botschaft hat und für mich ist es das, was Theater ausmacht. Es ist eine Botschaft, die unangenehm ist, weil sie das anspricht, worüber wir lieber nicht so viel nachdenken wollen. Und sie wird auf vielen Wegen transportiert. Vor allem die jüngsten auf der Bühne beeindrucken mich dabei – sie sind verletzlich, wütend, verzweifelt. Ohne sie würde diese Inszenierung nicht halb so authentisch sein. Nur eines verstehe ich nicht und muss es deshalb an dieser Stelle noch einmal loswerden: Warum muss da ein Hund auf der Bühne sein, der sich augenscheinlich unwohl fühlt? Klar, ich verstehe die
Rolle, die er im Stück spielt, bloß denke ich, dass man das auch anders hätte lösen können.

Birte lebt und studiert seit einigen Monaten in Hamburg.

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