Stimmen aus der Universität Hamburg – Underground Railroad Game


Seminar: HafenSzenen unter der Leitung von Prof. Dr. Ortrud Gutjahr

Underground Railroad Game – prepare to get yourself involved

Was. Für. Ein. Erlebnis. Ich bin immer noch total überwältigt vom amerikanischen Stück Underground Railroad Game. Noch nie saß ich im Theater und wollte wirklich nicht, dass es aufhört. Die schauspielerische Leistung von Jennifer Kidwell und Scott Sheppard, die das Stück auch zusammen geschrieben haben, hat mich schlichtweg umgehauen. Dabei begann es noch sehr harmlos. Eine Szene aus der Zeit der Sklaverei in den amerikanischen Südstaaten, in der das Zusammentreffen einer Sklavin und einem weißen Quaker dargestellt wird. Auf einmal wird man aus diesem Szenario wieder herausgerissen und der Zuschauerraum wird schlagartig zum Klassenraum in der „Hanover Middle School“ umgewandelt. Auf einmal sind die Sklavin und der weiße Mann unsere Klassenlehrer und es ist, als würde man aus einem Traum geweckt werden. Lustigerweise erinnert mich dies an meine eigene Schulzeit, als man von bestimmten Lehrern nach einem langweiligen Vortrag durch einen unerwarteten Einschub wieder „ins Boot geholt wurde“. Sehr unerwartet war auch der weitere Verlauf des Stückes, denn im Rahmen des „Klassenwettbewerbs“ wurden wir Zuschauer dazu aufgefordert, unter unseren Sitzplatz zu greifen, weil dort etwas für uns versteckt war. Wie cool ist das denn!, dachte ich bevor ich überhaupt wusste, was sich in dem kleinen Papiertütchen versteckte. Solche speziellen Momente erlebt man definitiv nicht oft genug. Was für uns versteckt worden war, waren kleine Plastiksoldaten, die mithilfe verschiedener Farben die zwei Klassenteams markierten, die im Rahmen des Klassenwettbewerbs gegeneinander antreten sollten. Im ersten Moment dachte ich, wir müssen tatsächlich dementsprechende Aufgaben erledigen, aber das kam dann doch anders. Trotzdem wurden wir immer wieder in das Bühnengeschehen mit einbezogen und das war toll! Dass sich dieses Stück so lebendig angefühlt hat, ist aber auch dem Theatersaal zu verdanken. Es war für mich das erste Mal im P1 auf Kampnagel und ich finde die Magie des Stückes wurde durch die räumlichen Begebenheiten immens verstärkt. Ich saß auch noch ziemlich weit vorne und erinnerte mich dabei an den ersten 4D-Film, den ich je gesehen hatte. Ich war mit ‘ner Freundin in Disneyland in Kalifornien und wurde während des Films von echtem Wasser, das aus dem Sitz vor mir herauskam und einem sich bewegenden Kinosessel überrascht. Echtes Wasser! So fühlte sich also 4D an. Natürlich war Underground Railroad Game nicht ganz so überraschend aber das Gefühl, was sich dabei bei mir breitgemacht hat, war das gleiche. Da denkt man nicht daran, was man nach der Vorstellung wohl noch essen kann oder wie man später nach Hause kommt. Da sitzt man im Theater und ist 100% dabei. Man guckt nicht einmal auf die Uhr, denn den Blick von der Bühne zu wenden wäre fatal… man könnte ja was verpassen!

Marjam, 25 Jahre und Studentin an der Universität Hamburg

 


 

Underground Railroad Game – Ready, Set, Go!

Das war großartig. Einfach großartig. Normalerweise versuche ich mich ja auf sowas hinzuarbeiten, dass man erstmal liest und denkt „hm, interessant, wie fand sie das wohl“. Ich fand es großartig. Underground Railroad Game ist vieles: laut, emotional, stark, lehrreich, witzig, unterhaltsam und leise in den richtigen Momenten. Es ist allerdings nichts für schwache Nerven. Das Publikum dient als Middle School Class – wir alle zusammen lernen mehr über den Civil War. Beginnen tut das Stück ganz anders: eine Szene aus der Zeit der Sklaverei in den Südstaaten der USA zeigt eine Sklavin, die von einem Quaker gerettet wird. Die Leute vor mir in der Reihe lachen. Fand ich erstmal gar nicht witzig, ich dachte, das wäre jetzt eine Geschichte über die Sklaverei und was daran witzig war, habe ich nicht wirklich verstanden. Gerade schaue ich ungläubig zu meiner Freundin rüber, als das Licht angeht und eine Schulglocke klingelt. Bumms, sind mir mitten drin im Ganzen. Die nächste Stunde wird eine emotionale Achterbahnfahrt, wir lachen, sind betroffen, staunen, halten uns die Augen zu und können gleichzeitig nicht genug von der Performance von Jennifer Kidwell und Scott Sheppard bekommen. Mit wir meine ich meine Freundin neben mir und mich. Ich habe mir ein bisschen Sorgen um das ältere Ehepaar vor uns gemacht, schaut sich ja nicht jeder gerne an, wie zwei Meter vor einem jemand Fremdes einen Orgasmus vortäuscht. Aber denen schien es super zu gehen, sie konnten offensichtlich the big picture sehen, worum es wirklich ging (deute ich zumindest mal in diese Richtung). Vorurteile, Umdrehung von Machverhältnissen, jemanden fühlen lassen, was es bedeutet, unterdrückt zu werden, wie schwerwiegend Worte sein können. Das Stück wechselt zwischen Schul- und Vergangenheitssequenzen und immer wieder hoffe ich, dass wir als Publikum weiter mitspielen dürfen. Ich kann kaum stillsitzen, will den Darstellern antworten, wenn sie eigentlich rhetorisch gemeinte Fragen stellen. Was ich sagen will: ich war sowohl gedanklich als auch emotional komplett drin in der Geschichte und habe mir selten so sehr gewünscht, dass es weitergeht. Dass ich wie bei Netflix auf next episode klicken kann. Und schon ist es vorbei. Der Applaus spiegelt meine Begeisterung wider, die beiden werden mehrmals aufgefordert, zurück auf die Bühne zu kommen. Was denke ich also darüber? Um nicht schon wieder großartig schreiben zu müssen greife ich auf die Sprache des Stückes zurück: It was awe-inspiring, impressive, fantastic and overall breathtakingly amazing.

Merle Paul ist an der Ostsee aufgewachsen und studiert seit 5 Jahren in Hamburg Deutsch und Englisch auf Lehramt.

 


 

Underground Railroad – die harte Wahrheit?!

Als ich auf Kampnagel komme um mir Underground Railroad Game anzuschauen habe ich keine wirklichen Erwartungen. Es geht unter anderem um Rassismus in Amerika, das ist alles was ich weiß. Hoffentlich wird es nicht zu krass. Mit dem was ich während des Stücks erlebe habe ich aber wirklich nicht gerechnet. Das gesamte Theaterstück behandelt die Thematik des Rassismus in Amerika und zwar in einer sarkastischen, komödienhaften und teilweise wirklich schmerzhaften Form wie ich es zuvor noch nicht erlebt habe. Wir als Zuschauer werden direkt ins Stück eingebunden und sind Teil eines Bürgerkrieg-Lernspiels, in welchem wir als Schüler der Hanover Middle School in die Konförderation der vereinigten Südstaaten und die Union der Nordstaaten eingeteilt werden. „Schaut mal unter eurem Stuhl, da haben wir ein kleines Geschenk für euch vorbereitet!“ grölt uns die Lehrerin voller Euphorie entgegen. „Na, welche Farbe hat denn euer kleiner Soldat?“ fragt uns der Lehrer nun, ebenfalls bestens gelaunt und hochmotiviert. Hey, das wird ein Spaß! Je nachdem, welche Farbe “unser kleiner Soldat“ denn hat, kämpfen wir nun dafür die Puppen, welche die Sklaven darstellen sollen, entweder zu retten und in sichere Gebiete zu bringen oder aber welche zu entdecken und festzunehmen, erklären uns die beiden Lehrkräfte freudestrahlend. Es gibt Punkte zu erkämpfen und die Gruppe die am Ende die meisten Punkte hat gewinnt. Juhu, Krieg spielen ist toll!

Völlig skurril und befremdlich. Während zahlreiche Zuschauer sich von den überzogen motivierenden Lehrern anstecken lassen und belustigt  “mitspielen“, indem sie an gewünschten Stellen Jubeln und Applaudieren, halte ich mich eher zurück und bin mir unsicher, was ich von dem ganzen Spektakel halten soll. Ich frage mich immer wieder, wieviel Realität da wohl hinter steckt – gibt es solche unpassenden Spiele in Amerika vielleicht sogar wirklich? Und wie ist der Umgang mit Rassismus im Allgemeinen im heutigen amerikanischen Alltag immer noch verankert? Ich kenne mich viel zu wenig aus, um mir davon ein Bild machen zu können. Aber ein Kriegsspiel in der Schule zu spielen, in welchem die Schüler auch noch die Möglichkeit erhalten, “eine echte Sklavin“, nämlich die verkleidete Lehrerin kennenzulernen, um Geschichte hautnah erleben zu können, das ist schon eine harte Nummer. Und das Stück geht in diesem Stil weiter. Der weiße Lehrer und die schwarze Lehrerin begeben sich auch auf private Dates in welchen der Lehrer ganz unbedacht äußert, wie exotisch und aufregend er es sich vorstelle, mit einer schwarzen Frau zu schlafen. Widerlich. Ein komödiantischer Schlagabtausch der Extraklasse beginnt zwischen den beiden, welcher sich durch das gesamte Stück zieht und definitiv keine Langeweile aufkommen lässt. Es sind zahlreiche Lacher impliziert, welche aber für mich doch immer einen ernsten Hintergrund haben. Wieviele Leute denken und reden vielleicht auch wirklich noch so? Und wie werden Geschichte und damit verbundene Problematiken in Amerika aufgearbeitet und thematisiert? Ohne Erwartungen in das Stück hineingegangen, nehme ich mir zu Hause angekommen vor mich in jedem Falle mit der amerikanischen Geschichte und der heutigen Realität aus unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen.

Luca, Studentin der Uni Hamburg.

 


 

GLORY, GLORY, HALLELUJAH!

Disclaimer: I’m not sure, if I’m able to write proper German for this blog, ‘cause my brain switched to English three hours ago. But I’ll do my very best.

So, THIS WAS AN AWESOME EVENING! Irgendwie passt es so gar nicht zum Thema von Underground Railroad Game, aber ich bin vollgepumpt mit Euphorie und Freude. Mir ist nach Cheerleading, right here, right now! Vielleicht würde ich morgen ganz anders schreiben, weil mich morgen vermutlich die Message des Stückes eingeholt haben wird. But that’s what it’s all about, isn’t it? Es geht doch darum, dass den Menschen selbst schon nicht mehr auffällt, dass unter lauter American friendliness und vordergründiger Aufgeklärtheit immer noch ein Opfer-Täter-Trauma brodelt, das eben nicht verarbeitet wurde und sich in Exzessen, wie zwischen Stu und Caroline,  entlädt. Seien wir ehrlich, scheinbar harmlose Wortgefechte gehören im amerikanischen Teil meiner Familie ganz natürlich zum Alltag. So klären meine Cousins die Rangordnung, lernen, sich im in Diskussionen durchzusetzen und auch mal zu verlieren, ohne persönlich dadurch erniedrigt zu sein. Und eigentlich ist das cool und macht Spaß, weil es spannend ist, beim Abendessen zu beobachten, wer heute die Sieger-Sprüche drauf hat. Da ist schnell mal eine Grenze überschritten und das ist okay, schließlich ist das ja nichts Persönliches – sagen sie zumindest. Nur wenn das eskaliert, ist‘s halt doof. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Nummer zwischen Stu und Caroline in der Realität ziemlich häufig passiert. Und das ist ungefähr genauso herb, wie die so called jokes, die die beiden sich im Stück um die Ohren hauen. Anyways, ich glaube, diese herbe Seite wird mich wirklich morgen erst einholen. Erstmal hatte ich einen grandiosen Abend mit jeder Menge Spaß! Publikum, sei gewarnt: Hier ist nichts mit passiv auf den Stühlen rumsitzen! In America even school’s entertainment, so you better know how to American pupil. Whoop whoop! What a pity, dass das deutsche Publikum größtenteils die American middleschool-Gepflogenheiten nicht kennt und damit manches nicht so funktioniert hat, wie es das vermutlich  daheim tut! Naja, ich hatte jedenfalls Spaß beim Papierkügelchen Werfen! By the way: Das Ganze war hervorragend gespielt! Es waren zwar wieder ein bis zwei nackte Details dabei, die ich nicht unbedingt gebraucht hätte, aber die sind einfach von einer Unmenge Spaß überflutet worden – und das obwohl die meisten Gags lustig, aber eigentlich nicht lustig sind – die Situationskomik in diesem Stück einfach unschlagbar ist, auch wenn die dargestellte Situation eigentlich überhaupt nicht zum Lachen ist… But again: That’s what it’s all about, right? Sei‘s wie es sei und wie es ist, das war eine explosive Europapremiere! Sehr, sehr nice! Glückwunsch Underground Railroad Game-People!

Katrin Friese (26): Studentin (Musikwissenschaft/Theaterwissenschaft), Eventmanagerin, Bühnenmensch

 


 

Vielfältig einzigartig – Underground Railroad game
Von 21:00 – 22:20 Uhr? Nur 80 Minuten Theater? Und nur zwei Darsteller? Aber die New York Times schwärmt von dem Stück. Na dann mal los. Denkt übrigens auch meine Sitznachbarin rechts neben mir, die ich an diesem Abend übrigens zum ersten Mal sehe. Eine überaus höfliche und freundliche Frau, vielleicht Anfang 50. Sie strahlt über das ganze Gesicht, als sie mir erzählt, dass sie es nach der Arbeit endlich mal zum Theater der Welt geschafft hat. Es ist ihr erstes Stück ihm Rahmen des Festivals. Wir unterhalten uns und erzählen uns unsere Erwartungen. Wir freuen uns auf das Stück.

Der Vorhang geht auf und die beiden Darsteller nehmen von Anfang an den Raum ein. Sie haben eine unfassbare Ausstrahlung, sie präsentieren sich dem Publikum, wie ich es selten erlebt habe. Ich habe das Gefühl, die farbige Frau und der weiße Kerl schauen in jedem, einzelnen Moment jeden einzelnen Zuschauer an.
In der Rolle als Highschool-Lehrer präsentieren die beiden Darsteller den Kampf gegen die Sklaverei. Um dies den Schülern, ihrem Publikum, anschaulich zu zeigen, wechseln sie im Laufe des Stücks die Rollen. Es geht um Rassismus, es geht um die Rolle der Frau, es geht um Emanzipation, es geht um Macht. Ich habe beschämenden Gefühl über die weiße Apartheit, ich lache mich schlapp über den (im wahrsten Sinne des Wortes) schwarzen Humor, den die beiden miteinander teilen, ich bin schockiert über die die Art und Weise der Darstellung sexueller Handlungen. Die Gefühlswechsel vollziehen sich in Höchstgeschwindigkeit, es ist teilweise eine Gratwanderung, ob ich lachen oder vor Empörung und Verwunderung die Augenbrauen hochziehen soll. Es ist so vielfältig, aber doch, vielleicht auch gerade deshalb, einzigartig. Ich habe das Gefühl, dass die Handlung stets mit einer Prise Ironie ausgestattet ist. Dies zeigt mir auf, wie lächerlich und armselig noch die Leute sind, die rassistisch denken und handeln.

Das Ende des Stücks kommt und ich sehe niemanden, der nicht enthusiastisch klatscht. Auch die nackten Brüste und das Onanieren des Darstellers ist verziehen. Beim Hinausgehen lächle ich meiner Nachbarin an, mit der ich mich schon vor dem Stück unterhielt. Ich frage sie, ob es ihr gefallen hat. Sie lächelt und antwortet nach kurzem Zögern: „Ja, das war schon beeindruckend. Schwere Kost.“ „Aber herausragend dargestellt, finden Sie nicht?“ „Wahnsinn“, sagt sie. „Es ist erstaunlich, welche Themenvielfalt sich in knapp 80 Minuten Theater abhandeln lässt.“
Genau der Meinung bin ich auch. Lächelnd verabschieden wir uns. Famos war’s.

Alexander, 24 Jahre, Student aus Hamburg

 


 

Marionetten der Geschichte

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals während meiner Schulzeit einen so lebendigen und unterhaltsamen Geschichtsunterricht gehabt hätte. Das Schauspiel ist schnell erklärt. Es handelt sich um zwei Lehrkräfte, die uns zu dieser späten Stunde über die amerikanische Historie aufklären wollen. Ich bin ein „blauer“ Soldat, im Gegensatz zu meinem Sitznachbarn, der einer von den „grauen“ Soldaten ist. Die Aufgabe besteht darin, dass ich mit meinen „blauen Mitschülern“ so viel Sklaven wie nur möglich in ein Safehouse bringe. Kanada war ein derartiges für die geflüchteten Sklaven und ihre Fluchthelfer aus Amerika. Das Schauspiel, für mich eine tragische Komödie, von Ars Nova und Taibi Mager sticht exakt in diese Wunde hinein und zeigt auf, wie vergangene Geschichte über die erzählte Geschichte deformiert in unserer Gegenwart ankommt und hineinwirkt.

Wie nicht anders zu erwarten, sind die beiden Lehrkräfte in unterschiedlicher Hautfarbe anzutreffen, die weibliche Lehrerin ist schwarz und der männliche Lehrer ist weiß. Bahnt sich hier schon ein diffuses Dominanzverhältnis von Geschichte an, wie der Wolf im Schafspelz oder ist es, wie es ist? Kann ich überhaupt aus der Vergangenheit irgendetwas lernen und wenn ja, auf welche Art und Weise? Hautnah changieren die beiden Akteure auf ihrer winzigen Bühne zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Mal wird sich bei einem Date über die historisch manifestierte „Farbbarriere“ amüsiert, die beide als ein Erbe mit sich herum tragen, mal werden sich deswegen die Köpfe eingeschlagen. Auf den ersten Blick lache ich mit und erkenne mich selbst wieder. Doch mir wird schlagartig klar, dass der Witz nur funktioniert, weil ich selbst in diesen Verhältnissen der Unterschiede lebe.

Die Klingel zur Pause läutet und dann nimmt das Schauspiel erst richtig an Fahrt auf. Ich weiß nicht, ob ich jetzt noch Schüler im Unterricht bin, Zuschauer eines Schauspiels oder selbst Akteur in meiner alltäglichen Gegenwart. Die Geschichte lässt die Szenerie auf der Bühne in einem Akt von Selbstkasteiung explodieren. Ein „richtiger“ Umgang mit der Vergangenheit?, erscheint mir schwierig. Ist der Geschichtsunterricht mit der Underground Railroad Game ein guter Ort, um aus ihr zu lernen?, fragwürdig. Am Ende des Schauspiels angekommen, habe ich das Gefühl, dass Geschichte und ihre Schreibung sich nur schwer verändern lassen. Sind die Akteure der Vergangenheit nichts als bloße Marionetten für uns und wie agieren wir im „Hier und Jetzt“ mit Blick auf die Zukunft?

Hassan Elayan

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